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Gemeinsam in derNatur
Aussicht auf Weinberge im Naturpark Stromberg-Heuchelberg © Rudi Thalhäuser, Gündelbach

Ein Ausflug in den Naturpark Stromberg-Heuchelberg – Wein, Wald, Wohlfühlen

Im Naturpark Stromberg Heuchelberg entspringt die Quelle unseres alwa Mineralwassers. Grund genug, sich die 328,2 km² große Anlage einmal genauer anzusehen. Doch wohin soll es gehen? Dietmar Gretter, Geschäftsführer des Naturparks, weiß Bescheid. Im Interview hat er mir seine besten Ausflugstipps verraten.

Naturpark Stromberg Heuchelberg, Geschäftsführer Dietmar Gretter
Geschäftsführer Dietmar Gretter verrät, wo es in seinem Naturpark Stromberg-Heuchelberg am schönsten ist. © Naturpark Stromberg-Heuchelberg

Anke: Herr Gretter, können Sie den Naturpark in nur drei Wörtern beschreiben?

Herr Gretter: Nichts leichter als das: Wein, Wald, Wohlfühlen. Das ist nämlich unser Motto und getreu diesem finden Besucher den Naturpark zu jeder Jahreszeit als wunderbares Ausflugsziel vor. Der Park liegt in einer sinnlichen, beschaulichen Landschaft, umgeben von Weinreben, Wald und Obstwiesen.

Anke: Das hört sich vielversprechend an! Und zu welcher Jahreszeit lohnt sich ein Besuch am meisten?

Herr Gretter: Da kann und will ich mich nicht festlegen. Im Frühling bewundere ich den Zauber der blühenden Obstbäume bei einem Spaziergang und kann kaum den Finger vom Abzug der Kamera nehmen. Der Naturpark ist dann ein einziges Blütenmeer. Im Sommer finde ich Schatten in den dichten Wäldern oder Erfrischung im See. Im Herbst ist der „Indian Summer" mit den bunten Blättern für mich perfekt, denn das verfärbte Laub von Gelb bis Flammenrot ist ein wahres Naturspektakel. Und im Winter genieße ich die Schneelandschaft in vollen Zügen.

Anke: Und bei Regen? Lohnt sich der Parkbesuch dann auch?

Herr Gretter: Ja, denn für Schmuddelwetter gibt es viele Angebote für die ganze Familie und jedes Alter. Im Naturparkzentrum mit der Wildkatzenwelt Stromberg können Besucher Wissenswertes über die Pflanzen- und Tierwelt erfahren. Und auch die Museen der Region sind echte Geheimtipps. So geht es im Römermuseum Güglingen beispielsweise zurück in die Vergangenheit und im Schwäbischen Schnapsmuseum in Bönnigheim wird die Findigkeit der Schwaben bei der Herstellung von Hochprozentigem belegt.

Anke: Wie können Besucher den Naturpark erkunden? Nur zu Fuß?

Herr Gretter: Ob zu Fuß, auf dem Rad oder zu Pferd – bei uns ist alles erlaubt. Jeder, wie er es am liebsten mag, solange alle Rücksicht aufeinander nehmen. Natürlich bieten sich Wanderungen an, aber auch ausgiebige Spaziergänge oder Mountainbike-Touren lassen sich bei uns hervorragend umsetzen.

Anke: Und welche Fortbewegungsmethode empfiehlt sich besonders für Tierfreunde?

Herr Gretter: Die meisten Tiere leben sehr zurückgezogen und sind menschenscheu. Daher ist eine Wanderung durch den Naturpark mit anschließendem Besuch im Tripsdriller Wildparadies ideal, um sich die Tiere nochmal aus der Nähe anzusehen. Vögel sind hingegen nicht so scheu: Vom Pirol bis zum Fischadler tummeln sie sich alle in Seenähe und bringen die Besucher zum Staunen.

Anke: Was unterscheidet Stromberg-Heuchelberg von anderen Naturparks?

Herr Gretter: Wir haben ein sehr warmes Klima, daher ist die Flora bei uns schon fast mediterran. Im Gegensatz zum Schwarzwald oder den Alpen gibt es keine Extreme. Hier ist alles etwas gemütlicher: ein Ort zum Genießen und Ausspannen.

Anke: Und noch eine persönliche Frage zum Schluss: Wo im Park befindet sich Ihr absoluter Wohlfühlort?

Herr Gretter: Jeden Tag aufs Neue kann ich den Blick aus meinem Bürofenster genießen, denn ich schaue direkt auf den Stausee Ehmetsklinge. Die Stimmung ist einzigartig und jeden Tag neu. Denn obwohl ich schon seit über zehn Jahren hier arbeite, gab es wohl keine zwei Tage, an denen die Natur gleich aussah.

Naturpark Stromberg-Heuchelberg, Stausee Ehmetsklinge
Traum-Aussicht aus dem Büro: der Stausee Ehmetsklinge. © Naturpark Stromberg-Heuchelberg

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Gastautor Dietmar Gretter, Geschäftsführer Naturpark Stromberg-Heuchelberg

Gastautor Dietmar Gretter

Geschäftsführer Naturpark Stromberg-Heuchelberg

Bereits seit über zehn Jahren ist Dietmar Gretter Geschäftsführer des Naturparks Stromberg-Heuchelberg. Sein Beruf ist mehr eine Berufung, denn für ihn ist der Naturpark ein Ort zum Genießen und Ausspannen. Sein persönlicher Wohlfühlort im Park? Der Ausblick von seinem Büro auf denn Stausee Ehmetsklinge. „Die Stimmung ist einzigartig und jeden Tag neu", schwärmt er.

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