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Gemeinsam inAktion
Das Knights of the Island Rallye-Team um Emilio Messina

Für den guten Zweck durch das Vereinigte Königreich

Als Verantwortlicher für den Sponsoring-Bereich bei alwa weiß ich eines ganz genau: Engagement für die Region wird bei uns großgeschrieben. Wie weit die Region rund um unseren Firmenstandort bei Bietigheim-Bissingen gefasst wird? Das kommt ehrlich gesagt ein wenig auf das Sponsoring-Projekt an: Wenn es einer richtig guten Sache dient, von einem unserer Mitarbeiter angetrieben wird und dann auch noch voller Action daherkommt, kann die Region auch mal bis nach Karlsruhe reichen. Denn genau dorthin ging der Spendentopf, den alwa Mitarbeiter Emilio Messina mit zwei Freunden bei der „Knights of the Island"-Rallye gesammelt hat.

Kevin: Emilio, du hast ein echtes Abenteuer hinter dir. Kannst du unseren Lesern erzählen, was es mit der „Knights of the Island"-Rallye auf sich hat?

Emilio: Sicher! Die Rallye wird jährlich vom Superlative Adventure Club, dem S.A.C. Club, organisiert. Es galt, in zehn Tagen die 3.500 Kilometer lange Strecke durch England, Wales und Schottland in einem mindestens 20 Jahre alten Fahrzeug zu bewältigen. Der Weg war nicht streng vorgegeben, aber es gab Aufgaben, die zu bestimmten Orten entlang der Route führten. Nach dem Motto „Nichts muss, alles kann" waren das aber keine Pflichtaufgaben. Der Spaß und der gute Zweck standen im Vordergrund. Denn bei allen Rallyes des S.A.C. Clubs lautet der Deal: Die Teilnehmer haben die Zeit ihres Lebens und tun im Gegenzug etwas Gutes, indem sie mindestens 500 Euro für ein gemeinnütziges Projekt sammeln. Man kann sich entweder für einen offiziellen Charity-Partner vom S.A.C. Club entscheiden oder eine eigene Herzenssache wählen – so wie wir es getan haben.

Kevin: Bevor wir näher auf euer Herzensprojekt zu sprechen kommen, interessiert mich natürlich, mit wem du unterwegs warst.

Emilio: Jürgen, der Vater meiner zukünftigen Schwiegertochter, hatte die Idee zur Rallye-Teilnahme und mich mit seiner Begeisterung sofort angesteckt. Der Dritte im Bunde war Frederic, den Jürgen aus dem Fotoclub kennt. Gemeinsam waren wir der „Gentlemen Club Baden": drei Männer, die sich nur oberflächlich kannten. Aber wir verstanden uns gut!

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Der Gentlemen Club Baden: Frederic, Emilio und Jürgen (v.l.n.r.).

Kevin: Ein gemeinsames Abenteuer für den guten Zweck schweißt bestimmt zusammen! Wofür habt ihr gesammelt?

Emilio: Volle 100 Prozent unserer Spendeneinnahmen gingen an das Hospiz „Arista" in Ettlingen bei Karlsruhe. Die Einrichtung kümmert sich um schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige. Neben privaten Spenden konnten wir auch einige Unternehmen für unser Projekt begeistern. Natürlich habe ich die Chance genutzt und auch unseren Geschäftsführer, Herrn Kaufmann, auf unser Vorhaben angesprochen. Er war sofort begeistert und hat uns als Hauptsponsor finanziell und natürlich mit alwa Getränken sehr unterstützt. Im Gegenzug wurde das „alwa ist Leben"-Logo groß auf unserem Auto angebracht.

Kevin: Und gibt es weitere Besonderheiten für die Rallye-Teilnahme?

Emilio: Ja, den sogenannten Ehrencodex: Kein GPS, kein Navi und keine Autobahn – aber wir hatten zwei Joker für die Autobahn ...

Kevin: Die ihr aber nicht genutzt habt?

Emilio: Sehr richtig! Jürgen und ich saßen abwechselnd am Steuer, Frederic an der Karte. Eine Abkürzung über die Autobahn war da nicht nötig. Wir sind alle jenseits der 50 und haben noch ohne technische Hilfsmittel Fahren gelernt. Einzig der Linksverkehr machte uns anfangs ein wenig Sorgen, aber daran haben wir uns schnell gewöhnt.

Kevin: Und habt ihr ein paar der freiwilligen Aufgaben in die Tat umgesetzt?

Emilio: Ja, sicher. Wir haben zum Beispiel eine Nacht im Freien verbracht und eine Destillerie besucht. Eine bestimmte Aufgabe aber wird uns noch lange in Erinnerung bleiben: Wir sollten ein Bild mit dem sogenannten „Hadrianswall", einer römischen Grenzbefestigung, machen. Doch selbst nach rund anderthalb Stunden Suche konnten wir die Mauer nicht finden. Dann entdeckten wir ein Schild, auf dem zu lesen war, dass heute nur noch die Überreste davon stehen. Wir lachten herzlich, stiegen ins Auto und fuhren weiter.

Kevin: Hört sich an, als hättet ihr viel Spaß gehabt! Was hat euch an der Tour am meisten beeindruckt?

Emilio: Einsame Strände, Seen und Fjorde – die unberührte Natur war wirklich atemberaubend. Mit zwei Fotografen an Bord, haben wir oft angehalten und Bilder gemacht – sogar ich habe mich von den beiden anstecken lassen.

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Der „Beachy Head“ an der englischen Südküste ist mit über 160 Metern der höchste Felsen des Vereinigten Königreichs.

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Einsame Bucht im Nordwesten.

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Ebbe in Wales, aufgenommen mit der Drohne.

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Die West-Highlands in Schottland.

Am meisten beeindruckt haben uns aber die Menschen, denen wir unterwegs begegneten. Einmal hatten wir zum Beispiel eine Autopanne. Es war Freitagabend, als der Auspuff immer lauter und lauter wurde. Wir hatten schon Angst, dass wir die Tour nicht würden beenden können, doch dann entdeckten wir eine Werkstatt in einem kleinen Dorf. Der Mechaniker konnte unser Problem in nur einer Stunde lösen, während seine Mutter uns mit Kaffee und Keksen umsorgte. Sowas hat keiner von uns je zuvor erlebt.

Kevin: Ihr konntet die Rallye also unbeschadet beenden. Wie war die Zieleinfahrt?

Emilio: Nach zehn aufregenden Tagen fuhren wir als viertes Team durch die Ziellinie. Zur Feier des Tages trugen wir weiße Hemden und Melonen und die badische Flagge hatten wir natürlich auch dabei. Es war ein sehr bewegender Moment. Am selben Abend gab es in einem Schloss südlich von Edinburgh eine große Abschlussparty mit Dudelsackmusik. Alles in allem war die Rallye eine wirklich tolle Erfahrung, die wir alle nicht missen wollen. Unsere Gesamtfahrleistung inklusive Anfahrt zum Startpunkt in Brüssel und Rückfahrt aus Amsterdam nach der Fährüberfahrt von Newcastle betrug übrigens knapp 5.000 km.

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Stilecht im Ziel angekommen: der Gentlemen Club Baden.


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Die große Abschlussparty der Knights of the Island Rallye fand in einem Schloss südlich von Edinburgh statt.

Und im Herbst wird es ein Wiedersehen unseres Dreierteams geben, denn dann findet noch eine Benefizveranstaltung im Hospiz „Arista" statt. Wir wollen die während der Rallye entstandenen Bilder versteigern und die bisherige Spendensumme in Höhe von ca. 1.600 EUR so noch mehr anwachsen lassen. Darauf freuen wir uns alle schon sehr!

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Kevin Fantazi, Junior Marketingmanager

Kevin Fantazi

Junior Marketingmanager

„Ohne alwa wäre meine Welt ... nur halb so spritzig."

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