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Gemeinsam inAktion
Hunderte Tipis und Lodges bilden das Westernlager. Höhepunkt der Veranstaltung ist das Schwarzpulverschießen. Quelle: privat

Leben wie im Wilden Westen

Leben wie im Wilden Westen: Der Saloon ist bereits aufgebaut, die ersten Zelte stehen. Vom Osterwochenende an werden sich dann zwischen Lodges und Tipis am Ortsrand von Sersheim rund 500 Cowboys, Trapper und Indianer aus Deutschland und den Nachbarländern tummeln. Zum 41. Mal veranstaltet der Schützenverein das mehrere Wochen lange Westernlager sowie das Schwarzpulverturnier am 1. Mai und dem ersten Maiwochenende. Seit 15 Jahren immer mittendrin: alwa-Mitarbeiter Joachim Heuser.

Gemeinsam musizieren, essen und Spaß haben

Für zwei Wochen tauscht der Chef der alwa-Außendienstmannschaft Jeans und Hemd gegen das Outfit eines Mountain Man – so werden die Abenteurer genannt, die zwischen 1820 und 1840 die Rocky Mountains auf der Jagd nach Biberfellen durchstreiften. „Wir alle nähen unsere Kleidung hierfür selbst", erzählt Joachim Heuser. „Dabei legen alle Teilnehmer großen Wert auf die historisch korrekte Darstellung von Kleidung, Einrichtungsgegenständen und Gebäuden." Denn natürlich besteht das Lager nicht nur aus einer Zeltstadt, sondern verfügt auch über einen Saloon, in dem gemeinsam gegessen und musiziert wird.

Leben wie im Wilden Westen: Im Westernlager in Sersheim gibt es keine Elektrizität, sondern Feuer. Quelle: privat
alwa-Mitarbeiter Joachim Heuser weiß, wie man Feuer macht.

Um den Saloon aufzubauen, packen die Vereinsmitglieder bereits sechs Wochen vor dem Schwarzpulverschießen tatkräftig an. Für die meisten Liebhaber des Wilden Westens ist nach dem Westernlager vor dem Westernlager, weiß Joachim Heuser: „Das ganze Jahr über beschäftigen wir uns mit Bastelarbeiten und Nähen."

Entspannen in familiärer Atmosphäre

Die akribische Vorbereitung hilft, die besondere Zeit im Lager genießen zu können. „Mein persönliches Highlight ist die gemeinsame Zeit mit Freunden und anderen Menschen, die das gleiche Hobby haben", sagt Joachim Heuser. Elektrizität und Fernseher gibt es nicht, dafür schläft er im Tipi unterm Bisonfell mit Blick ins Lagerfeuer ein. „Da kann ich abschalten und Energie tanken." Dabei helfen ihm auch das familiäre Flair der Veranstaltung und der Zusammenhalt unter den „Hobbyisten", wie sich die Teilnehmer selbst bezeichnen.

Im Westernlager in Sersheim verbringen Indianer, Trapper und Cowboys entspannte Tage.
Gleichgesinnte unter sich: Indianer, Trapper und Cowgirls genießen die familiäre Atmosphäre im Westernlager.

Trubel kommt im Lager in den Tagen rund um das internationale Schwarzpulverturnier auf, das am 1. sowie 3. bis 5. Mai ausgetragen wird. Dann messen sich nicht nur Vorderladerschützen aus verschiedenen Schützenvereinen und Ländern miteinander. In diesen Tagen kommen auch viele Besucher in die Zeltstadt, um Line Dance zu tanzen, Live-Musik zu hören oder einfach mit einem Cowboy oder einer Indianerin ins Gespräch zu kommen. „Das Schwarzpulverturnier ist die Keimzelle des Westernlagers, das sich aus dem Turnier heraus nach und nach entwickelt hat", erklärt Joachim Heuser. Er selbst freut sich während der zwei Wochen, die er im Lager verbringt, vor allem auf spannende Begegnungen – und hofft auf freundliches Wetter: „2017 hatten wir drei Tage Dauerregen und schließlich sogar Schneefall", erinnert er sich. Wahre Westernfreunde lassen sich aber nicht einmal davon die Freude am gemeinsamen Event verderben.

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Kevin Fantazi, Junior Marketingmanager

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